Heilpraktikerschule

Heilpraktiker ist kein klassischer Ausbildungsberuf mit staatlich vorgegebenen Lehrinhalten. Vielmehr gilt es nach den gesetzlichen Regelungen, in einer schriftlichen und einer mündlich-praktischen Prüfung unter dem Vorsitz eines/einer Amtsarzt/Amtsärztin unter Beweis zu stellen, dass der Prüfling durch seine Maßnahmen weder ‚eine Gefahr für die Volksgesundheit‘ noch für den/die einzelne Patient/in darstellt. Demzufolge liegen Lehr-, Lerninhalte und Stoffverteilung im Ermessen der ausbildenden und auszubildenden Personen.

Naturgemäß liegen die Prüfungsschwerpunkte im Bereich der so genannten Schulmedizin. Etwas salopp formuliert bedeutet das, dass Heilpraktiker/in genau wissen muss, wo gesetzliche Regelungen (wie z.B. das Infektionsschutzgesetz, das Zahnheilkunde- oder Hebammengesetz) oder auch die Sorgfaltspflicht Grenzen der naturheilkundlichen Behandlung aufzeigen. Und ansonsten sollte er/sie sich in etwa auf Augenhöhe mit Allgemeinmedizinern unterhalten können.

Schwerpunkte liegen dabei natürlich auf Anatomie bzw. Histologie (wie ist der Körper aufgebaut), auf Physiologie (wie funktioniert der Organismus) und Krankheitslehre / Pathophysiologie (was passiert, bei welcher Krankheit).

Das ist nach unserer Auffassung kein Fehler und wir legen in der Ausbildung gerade auf diese Bereiche großen Wert: Nur wenn ich weiß, wie der Normalzustand und die Abweichungen davon aussehen, kann ich in der Behandlung die richtige Richtung einschlagen.

Unser Ausbildungsinstitut ist etwas anders:

  • Wir setzen weniger auf Auswendiglernen, sondern auf Verstehen, denn wer versteht, kann sich die Zusammenhänge meist gut erschließen. Das ist unser Ziel.
  • Es gilt, die Faszination des menschlichen Organismus zu erfahren und die Begeisterung dafür zu wecken.
  • Das gemeinsame Erarbeiten der Inhalte soll Freude bereiten und Spaß machen, denn so  bleiben sie besser im Gedächtnis und können bei Bedarf „abgerufen“ werden.

Wie erreichen wir das?

  • Bei uns herrscht keine sterile Leersaal-Atmosphäre, sondern ein freundschaftliches Miteinander mit gegenseitiger Wertschätzung.
  • Wir arbeiten ausschließlich mit kleinen oder Kleinstgruppen und gewährleisten so.
    • dass jede/r Schüler/in dort abgeholt wird, wo er/sie gerade steht,
    • dass wirklich jede Frage gestellt werden darf und kann,
    • dass das Lerntempo dem entspricht, was momentan sinnvoll und erreichbar ist.
  • Wir machen die Ausbildung zum/r HeilPRAKTIKER/in. Deshalb legen wir großen Wert auf PRAKTISCHES Üben. Alle sollen die notwendigen, erforderlichen Techniken sicher beherrschen und auch selbst am eigenen Leib erfahren haben, wie sich welche Untersuchung bzw. Behandlung anfühlt.
  • Wir haben keine undurchschaubaren Knebelverträge, sondern äußerst transparente Bedingungen:
    • Bei jedem Themenkomplex kann neu entschieden werden, ob dieser gebucht werden möchte oder nicht.

Zu jedem Thema gibt es (im Preis inbegriffen!) ein umfassendes, fundiertes und anschauliches Skript und zum Abschluss des jeweiligen Themenkomplexes einen Katalog der Original-Prüfungsfragen der letzten zehn Jahre zum jeweiligen Thema, anhand dessen wir auch nicht zuletzt die sinnvolle und sichere Prüfungstaktik vermitteln und üben. Das lässt am Tag X die Nerven etwas weniger zittern …