Enzymtherapie

„Enzyme sind die unentbehrlichen Steuerungsstoffe aller Lebensvorgänge im menschlichen Organismus. Sie bewirken und beschleunigen komplizierte biochemische Vorgänge im Körper. Ohne diese allgegenwärtigen Helfer des Stoffwechsels könnten wir nicht existieren. Enzyme ordnen den Abbau, Umbau und Aufbau lebenswichtiger Funktionen, ohne sich selbst dabei zu verbrauchen oder in die chemischen Prozesse mit einzugehen. Diese Alleskönner sind dafür verantwortlich, dass unser Organismus funktioniert und der Stoffwechsel geregelt abläuft.

Enzyme sind in der Lage, Störungen in den Zellen gezielt zu reparieren. Zudem besitzen Enzyme eine regulierende Wirkung.

Am Beispiel des Immunsystems veranschaulicht: Bei geschwächtem Immunsystem entwickeln sie die Fähigkeit, dieses wieder zu stärken – Bei Bedarf aktivieren sie dazu die Abwehrkräfte und erhöhen seine Verteidigungsbereitschaft. Andererseits sind sie in der Lage, ein übersteigertes Immunsystem (Überreaktion) – wie dies bei Autoimmunerkrankungen oder Allergien der Fall ist – zum richtigen Zeitpunkt auf den gesunden Normalzustand zurückzuführen.

Ob Reparatur oder Regulation, Enzyme greifen nur dort ein, wo bzw. wenn ein Schaden in der Zelle vorliegt. Gesunde Zellen hingegen werden nicht beeinflusst. Im Normalzustand ist die Zelle fähig, Enzyme in ausreichendem Maße herzustellen. Schädigende Einflüsse auf die Zelle können die natürliche Enzymaktivität herabsetzen oder ganz aussetzen und dadurch den Stoffwechsel erheblich stören.

Wenn ein Enzymdefekt (Mangel oder Ausfall an Enzymen) vorliegt, sei es durch äußere Einflüsse wie z.B. Schadstoffe, Krankheitserreger, Stress oder innere Umstände (psychische Faktoren) kann sich das auf die Zellleistung auswirken. Auch das Alter oder angeborene Enzymdefekte haben Einfluss auf die Zellleistung.

Werden die richtigen Enzyme, die aus Pflanzen (z.B. Ananas) oder Tieren (z.B. Giftschlangen) zugeführt, nimmt die gestörte Zelle ihre natürliche Funktion wieder auf.